Zeit für erste Greifspielzeuge

Etwa ab dem dritten bis vierten Monat wird Ihr Baby einen verstärkten Antrieb haben, nach Dingen zu greifen. Es lernt jetzt, seine Handbewegungen zu kontrollieren. Wenn Sie es auf dem Arm tragen, wird es nach
Ihrer Kleidung und nach Ihren Haaren greifen. Alles, was in Reichweite kommt, wird mit den Händen erforscht. Es ist nun an der Zeit, dem Baby erste Greifspielzeuge anzubieten. Wählen Sie Spielzeuge aus, die klare Farben und Formen haben. Sie können aus Stoff, aus Holz oder aus Kunststoff bestehen. Kaufen Sie nur qualitätsgeprüftes Spielzeug. Ein wichtiges Prüfsiegel ist das GS-Zeichen, das für geprüfte Sicherheit steht. Prüfsiegel werden aber ebenfalls von pädagogischen oder Umweltschutz-Organisationen verliehen. Auch die Verbraucherzentralen können Sie in  Sachen Kinderspielzeug mit Informationsmaterial versorgen. Wenn Sie Ihr Baby an Spielzeug heranführen, fangen Sie am besten mit einem einzelnen Spielzeug an, beispielsweise mit einem einfachen Greifring aus Holz.

Interessiert sich Ihr Baby dafür, dann geben Sie ihm das
Spielzeug öfters in die Hand. Babys haben meist Freude daran, wenn Sie Gegenstände wiedererkennen. Auch eine Rassel ist ein wunderbares Spielzeug für den Anfang, weil das Kind damit die Erfahrung macht, dass es  durch Bewegung Geräusche erzeugen kann. Konfrontieren Sie Ihr Baby am Anfang nicht mit zu vielen Spielzeugen. Lassen Sie ihm Zeit, die einzelnen Dinge genau kennen zu lernen. Die einzelnen Spielzeuge sollten sich allerdings in ihren Eigenschaften deutlich unterscheiden, damit Ihr Kind die Gegensätze groß und klein, hart und weich, glatt und rau sowie schwer und leicht nach und nach kennen lernt und versteht.

Pflaumenreim

  • Das ist der Daumen
  • Der schüttelt die Pflaumen
  • Der hebt sie auf
  • Der trägt sie nach Haus
  • Und der Kleine isst sie alle, alle auf. (Beim Aufsagen des Pflaumenreims bewegen Sie nacheinander die Finger des Babys.)

Es muss übrigens nicht immer teures Spielzeug sein. Viele Alltagsgegenstände sind für Ihr Baby ebenso interessant. Sofern es sich um ungefährliche Dinge handelt, an denen sich Ihr Kind nicht verletzen kann, geben Sie sie ihm ruhig auch in die Hand.

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