Das Baby beobachtet die Umwelt

Babys nehmen von Anfang an mit Interesse wahr, was um sie herum geschieht. Je schärfer ihre Sinne werden, umso neugieriger erkunden sie ihr Umfeld. Ein Baby, das wach in seinem Bettchen liegt, beginnt oft zu schreien – und zwar nicht unbedingt, weil es hungrig ist oder nach körperlicher Nähe verlangt. Möglicherweise langweilt es sich einfach.
Schieben Sie das Bettchen in den Raum, in dem Sie sich gerade aufhalten. Ein Mittel gegen die Langeweile kann nämlich schon sein, dass Ihr Baby etwas vom Leben im Haushalt mitbekommt.

Es nimmt Bewegungen und Geräusche wahr und verfolgt alle Veränderungen mit Aufmerksamkeit. Viele Babys genießen es auch, wenn man sie im Bettchen oder Kinderwagen auf den Balkon oder die Terrasse stellt. Auch hier warten viele optische und akustische Eindrücke, die das Interesse des Babys wecken.

Zwar können Sie Ihrem Baby in den ersten Wochen auch schon Spielzeug zeigen, danach greifen kann es aber noch nicht. Bis zum dritten oder vierten Lebensmonat bleibt Ihr Baby ein interessierter Beobachter. Wenn Sie ihm in dieser Zeit noch weitere Angebote machen wollen, so hängen Sie über seinem Bettchen ein Mobile auf.

Auch eine Spieluhr ist ein nach wie vor beliebter Klassiker. Der immer wiederkehrende akustische Reiz weckt einerseits die Aufmerksamkeit des Kindes und wirkt gleichzeitig wegen der sich schnell einstellenden Vertrautheit beruhigend. Hängendes Spielzeug ist für die Kleinen meist besonders interessant. Der Handel bietet viele Vorrichtungen an, die sich an Bettchen
oder Kinderwagen befestigen lassen. Das Spielzeug sollte jedoch nicht zu dicht über dem Gesicht des Babys hängen. Es muss
auch die Möglichkeit haben, seinen Blick von dem Spielzeug abzuwenden und seine Aufmerksamkeit auf etwas anderes zu richten.

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