Kinderkrankheiten erkennen und behandeln

Mai 9th, 2010

„Kinderkrankheiten“ & allgemeine Erkrankungen


Grundsätzlich:

Die meisten Erkrankungen werden durch Viren oder Bakterien hervorgerufen.

Durch Kontakt (Berührung, Niesen, Husten,…) werden sie von

  • Mensch (Tier) zu Mensch oder von
  • Ding zu Mensch (Spielzeug, Erde, Nahrungsmittel, Impfung…)
  • Luft zu Mensch übertragen

Der Körper merkt sich, mit welchen Viren er schon Kontakt hatte. Die „Körperpolizei“ (=Immunsystem) erinnert sich beim nächsten Kontakt an diese Viren und kann sie dann viel schneller bekämpfen.

Die „Körperpolizei“ bei einem Baby ist noch nicht so stark. Zuerst wird sie noch durch die Abwehrkräfte der Mutter unterstützt. Die bekommt das Baby über die Muttermilch. Doch bald nach der Geburt beginnt das Baby sein eigenes Immunsystem zu trainieren. Bei einer Impfung erhält das Baby (oder der Erwachsene) abgeschwächte Viren. Die sind zu schwach um eine ganze Erkrankung hervorzurufen (zu machen), aber sie sind noch stark genug um das Immunsystem zu trainieren. Wenn das Kind dann das nächste mal auf diesen Virus trifft, erkennt ihn die Körperpolizei schon und kann sich sehr schnell wehren. Gegen viele Kinderkrankheiten (Masern, Mumps, Röteln, Diphterie, Keuchhusten, Tetanus, Hämophillus, Kinderlähmung …) kann geimpft werden. Das sind sehr schwere Krankheiten an denen früher sehr viele Kinder gestorben sind. Sie heißen Kinderkrankheiten, weil fast jeder Mensch sie als Kind bekommt. Werden die Babys schon geimpft, dann kann der Körper rechtzeitig seine Körperpolizei trainieren.

Wenn dann das Kind Kontakt mit diesem Virus hat, kann die Körperpolizei den Virus bekämpfen und das Kind wird nicht oder nur ganz wenig krank. !Tipp!: Gleich beim ersten Besuch beim Kinderarzt den Termin für die nächste Impfung ausmachen!

Woran erkenne ich, dass mein Kind krank ist?

das Kind ist früher müde, grantig, weint mehr als sonst

Woran erkenne ich, dass mein Kind Fieber hat?

heiße, rote Wangen; heißer Körper; manchmal auch ganz kalte Hände und Füße; glasige Augen (wie mit Tränen)

Wie messe ich am besten Fieber?

Bei einem Baby: im Popo (Beine gut festhalten!)

Bei Kindern ab 2 Jahren: unter der Achsel (ein Erwachsener muß dabei sitzen bleiben, damit das Thermometer nicht verrutscht oder herausfällt)

Was soll ich bei Fieber tun?

Pullover ausziehen, Hose ausziehen; nur T-Shirt + Unterwäsche die Wärme kann abgegeben werden

Wenn das Kind kalte Füße hat Socken oder Strumpfhose anziehen

mehr zu trinken geben als sonst Tee, Wasser, Saft (kein Fanta, Cola,…)

Ist Fieber gefährlich? Ja und nein

Fieber ist das Zeichen dafür, dass die Körperpolizei arbeitet und sich gegen Viren und

Bakterien wehrt.

Wenn das Kind viel trinkt, lustig ist, fast „wie immer“ ist, dann kann der Körper gut

damit umgehen. gut beobachten, regelmäßig Fieber messen (3x am Tag bis die

Temperatur unter 37,5°C ist oder das Kind gesund wirkt)

Wenn das Kind sehr viel schläft, wenig trinkt und längere Zeit über 39°C Fieber hat

braucht es Hilfe. Kinderarzt oder Spital. Fieberkurve mitnehmen!

Weiß der Kinderarzt immer, um welche Krankheit es sich handelt?

Nein, nicht immer. Denn viele Krankheiten fangen mit den gleichen Symptomen

(=Zeichen) an z.B.: Fieber, Schnupfen, Halsschmerzen, Husten, …

Erst einige Stunden oder Tage später kommen zusätzliche Symptome dazu wie

  • Augenentzündung und weiße Flecken im Mund, rote Flecken auf dem Körper

(=Masern)

  • geschwollene Wangen (=Mumps)
  • rote Flecken am Körper (=Röteln)

Was soll ich tun, wenn ein befreundetes Kind krank ist?

  • Nicht besuchen!
  • Haben die Kinder unmittelbar vor der Erkrankung miteinander gespielt: gut

das Zimmer lüften wo das kranke Kind war

  • Das Spielzeug, mit dem das kranke Kind gespielt hat, waschen (besonders

wenn sie noch alles in den Mund nehmen!).

Wenn wir zum Kinderarzt müssen, was soll ich mitnehmen?

  • immer den Mutter-Kind-Pass und den Impfpass
  • bei Fieber: Fieberkurve
  • eigene Decke, eigene Stoffwindel um das Baby drauf zu legen (zu Hause gleich waschen) Nie ohne Stoffwindel auf einen fremden Wickeltisch legen! (Bakterien,Viren!)
  • Teefläschchen (zu Hause gleich waschen)
  • eigenes Stofftier (zu Hause gleich waschen)

Was kann ich tun, wenn mein Kind hustet?

  • feuchte Wäsche oder Handtücher in der Nähe des Kindes aufhängen
  • ½ Stunde in der frischen Luft spazieren gehen (bis 38°C Fieber möglich; da aber schon warm anziehen!)
  • beim Essen: kleinere Mahlzeiten geben; Kinder erbrechen auch manchmal beim

Husten; vom Kinderarzt abhorchen lassen Hustensaft

Woran erkenne ich Durchfall?

  • sehr weicher bis flüssiger Stuhl (sieht aus wie Senf oder schmutziges Wasser), der stinkt
  • bei Babys oft schwer zu unterscheiden zu normalem Stuhl Windel mit Stuhl mitnehmen und dem Kinderarzt/ im Spital zeigen

Was kann ich tun, wenn mein Kind Durchfall hat?

  • Für Babys und kleine Kinder ist Durchfall oder Erbrechen sehr gefährlich!
  • Rasch Kinderarzt oder Spital aufsuchen! Stuhlwindel (Pampers) mitnehmen und herzeigen. Zählen, wie oft Kind Stuhl hatte.

„So viel wie unten herauskommt, oben nachfüllen“ = viel zu trinken geben!

Bin ich eine schlechte Mutter, wenn mein Kind krank wird? Habe ich etwas falsch

gemacht?

Nein!!! Bakterien und Viren gibt es überall.

Durch die Impfungen wird das Kind vor einigen schweren Krankheiten geschützt. Der Körper

kann sich schneller wehren. Der Schutz hält für viele Jahre, oft für das ganze Leben.

Manchmal wird das Kind auch Medikamente brauchen, die die Krankheit bekämpfen aber

nicht das ganze Leben wirken. Zum Beispiel Antibiotika. Die helfen gegen Bakterien, nicht

gegen Viren.

Unser Baby ist ein Frühchen

Mai 6th, 2010

Die Anzahl der zu früh geborenen Kinder ist in Deutschland in den letzten 30 Jahren um 50 Prozent gestiegen. Jedes fünfzehnte Baby wird heute in der 37. Schwangerschaftswoche oder früher geboren. Die Gründe für diese Entwicklung sind vielfältig. Auch die Zahl der extremen Frühchen steigt. Ein Prozent aller Babys kommen zwischen der 24. und 32. Schwangerschaftswoche zur Welt und haben ein Gewicht von unter 1.500 Gramm. Wird ein Baby zu früh geboren, stellt das für die Eltern meist eine starke seelische Belastung dar. Zum einen sind die ersten Wochen nach der Geburt meist von der Angst vor
Komplikationen geprägt.

Zum anderen ist es für die Eltern nicht leicht, mit dem Frühchen umzugehen. Zu früh geborene Kinder verhalten sich anders als reif geborene. Sie zeigen nicht die für Babys typischen Reaktionen. Ihre Sinnesorgane kommen mit den Reizen der Umwelt noch nicht gut zurecht. Die Eltern brauchen vom Klinikpersonal viel Beistand und Hilfe. Sie müssen lernen, wie sie Kontakt zu ihrem Baby aufbauen, ohne es zu überfordern.

Mögliche Gründe für eine Frühgeburt

  • bei Komplikationen oder einem Unfall der Mutter wird das Kind per Kaiserschnitt geholt
  • ist die Mutter älter als 35 Jahre, steigt die Wahrscheinlichkeit einer Frühgeburt
  • durch die wachsende Zahl künstlicher Befruchtungen steigt die Zahl der Mehrlingsgeburten; Mehrlinge kommen häufig früher zur Welt
  • Umwelteinflüsse und Stress können zu einer Verkürzung der Schwangerschaft führen
  • Rauchen während der Schwangerschaft erhöht das Risiko einer Frühgeburt

Zu früh geborene Kinder brauchen eine spezielle medizinische Versorgung, damit sie überleben können. Oft müssen sie für eine gewisse Zeit in den Brutkasten, auch Inkubator genannt. Man legt heute viel Wert darauf, dass Frühchen, auch wenn sie noch so klein und empfindlich sind, von vornherein einen engen Kontakt zu den Eltern haben. Ganz wichtig sind Berührungen. Die Betreuungsweise, bei der die im Brutkasten liegenden Frühchen täglich in engen Körperkontakt mit den Eltern gebracht wird, bezeichnet man auch als Känguru-Methode.
Die Eltern sollten auch so früh wie möglich die Pflegemaßnahmen wie Füttern, Wickeln, Waschen und Temperaturmessen selbst übernehmen. So wird der Kontakt zu dem Baby gefestigt. Der Krankenhausaufenthalt wird meist mit einer so genannten Rooming-in-Phase beendet, das heißt, das Baby wird mit der Mutter zusammen in einem Zimmer untergebracht.

Hat sich die Gesundheit des Frühchens genügend stabilisiert, können die Eltern es mit nach Hause nehmen. Die Hoffnung, dass von nun an alles normal abläuft, wird aber häufig enttäuscht. Frühchen brauchen auch oft nach dem Klinikaufenthalt eine intensivere Betreuung und Pflege als Babys, die im normalen Zeitplan zur Welt gekommen sind. Vielfach leiden sie unter Schlafstörungen oder haben Probleme mit der Nahrungsaufnahme. In jedem Fall brauchen Sie weiterhin eine intensivere ärztliche Betreuung als andere Babys.

Da Frühgeborene ein erhöhtes Risiko für den Plötzlichen Kindstod (Sudden Death Infant Syndrome = SIDS), besitzen, sollten Sie mit dem Arzt darüber sprechen, wie mit diesem erhöhten Risiko umzugehen
ist. Ein Überwachungssystem kann dafür sorgen, dass beim Aussetzen des Atems in der Nacht ein Alarm ausgelöst wird.

Schenken Sie Ihrem frühgeborenen Baby sehr viel Zuwendung, damit es die traumatischen Erfahrungen der ersten Lebenswochen schnell überwinden kann. Nutzen Sie darüber auch die Möglichkeit, sich mit anderen
betroffenen Eltern in Verbindung zu setzen. Gesprächskreise dienen nicht nur dem Austausch von Erfahrungen und Ratschlägen, sie können auch eine wertvolle psychologische Stütze für Sie als Eltern sein. Nützliche
Internet-Adressen dazu finden Sie im Anhang.

Da Frühgeborene ein erhöhtes
Risiko für den Plötzlichen Kindstod
(Sudden Death Infant Syndrome
= SIDS), besitzen, sollten
Sie mit dem Arzt darüber sprechen,
wie mit diesem erhöhten Risiko umzugehen
ist. Ein Überwachungssystem������������ kann dafür
sorgen, dass beim Aussetzen des Atems in
der ��������������������������������Nacht ein Alarm ausg������������elöst wird.

Bewegung und Spiel

Mai 9th, 2010

In keinem Lebensalter lernt der Mensch so viel in so kurzer Zeit, wie in seinem ersten Lebensjahr: Sehen, Hören, Gehen und noch  Vieles mehr: Die Grundlagen dafür werden in den ersten Lebensmonaten gelegt. Voraussetzung ist natürlich, dass das Baby auch die Anregung erfährt, die es braucht. Langeweile ist für Babys ebenso unangenehm wie für Erwachsene. Auch hier sind Sie als Eltern gefragt:
Geben Sie Ihrem Baby die Anregungen, die es braucht. Sorgen Sie dafür, dass es sich nicht langweilt, dass es etwas zum Spielen findet. Sprechen Sie mit ihm und verschaffen Sie ihm Kontakte zu Gleichaltrigen: Babys sind schon erstaunlich früh in der Lage, miteinander zu spielen. Dieser Blog gibt Ihnen nützliche Tipps und Hinweise, wie Sie  hrem Baby die Anregung und Unterhaltung, die es braucht, geben können.

Vom Reflex zur Bewegung

Es ist immer wieder faszinierend zu beobachten, wie schnell die Entwicklung eines Babys im ersten Lebensjahr voranschreitet. Aus einem kleinen hilflosen Säugling wird ein Kind, das zu seinem ersten Geburtstag
meist schon vorsichtige Gehversuche unternimmt. Sind Bewegungen in den ersten Lebenswochen noch größtenteils durch Reflexe bestimmt, so entwickeln sie sich immer mehr zu bewussten und selbstständigen Handlungen. So besitzt jedes Neugeborene einen so genannten Greifreflex. Berührt man mit dem Finger die Handinnenfläche des Säuglings, packt es zu. Mit einem bewussten Zugreifen hat diese Reaktion allerdings nichts zu tun, das erlernt Ihr Baby erst ab dem vierten Lebensmonat.

Wann ein Baby bestimmte Reflexe verliert, wann es lernt zu greifen, zu krabbeln oder zu laufen, ist durch ein inneres Entwicklungsprogramm
festgelegt, das bei allen Babys mehr oder weniger gleich ist. Von außen lässt sich dieser Entwicklungsplan nur ganz minimal beeinflussen. Sie würden sich als Eltern sehr schwer tun, Ihrem Kind das Krabbeln oder Laufen beizubringen, wenn es von seinem inneren Entwicklungsstand noch nicht bereit dazu ist.

Und im Übrigen: Sie brauchen Ihrem Kind bezüglich seines Bewegungsapparats auch nichts beizubringen.

Krabbeln und Laufen erlernt Ihr Baby aus eigenem Antrieb Eltern können die Entwicklung der motorischen Fähigkeiten ihres Babys zwar nicht beschleunigen, sie können ihrem Nachwuchs aber Angebote machen, die ihm helfen, sich
der neu erlernten Fähigkeiten bewusst zu werden und sie zu erproben. Eine Förderung dieser Art sollte stets in einer spielerischen Atmosphäre stattfinden.

Das Baby beobachtet die Umwelt

Mai 9th, 2010

Babys nehmen von Anfang an mit Interesse wahr, was um sie herum geschieht. Je schärfer ihre Sinne werden, umso neugieriger erkunden sie ihr Umfeld. Ein Baby, das wach in seinem Bettchen liegt, beginnt oft zu schreien – und zwar nicht unbedingt, weil es hungrig ist oder nach körperlicher Nähe verlangt. Möglicherweise langweilt es sich einfach.
Schieben Sie das Bettchen in den Raum, in dem Sie sich gerade aufhalten. Ein Mittel gegen die Langeweile kann nämlich schon sein, dass Ihr Baby etwas vom Leben im Haushalt mitbekommt.

Es nimmt Bewegungen und Geräusche wahr und verfolgt alle Veränderungen mit Aufmerksamkeit. Viele Babys genießen es auch, wenn man sie im Bettchen oder Kinderwagen auf den Balkon oder die Terrasse stellt. Auch hier warten viele optische und akustische Eindrücke, die das Interesse des Babys wecken.

Zwar können Sie Ihrem Baby in den ersten Wochen auch schon Spielzeug zeigen, danach greifen kann es aber noch nicht. Bis zum dritten oder vierten Lebensmonat bleibt Ihr Baby ein interessierter Beobachter. Wenn Sie ihm in dieser Zeit noch weitere Angebote machen wollen, so hängen Sie über seinem Bettchen ein Mobile auf.

Auch eine Spieluhr ist ein nach wie vor beliebter Klassiker. Der immer wiederkehrende akustische Reiz weckt einerseits die Aufmerksamkeit des Kindes und wirkt gleichzeitig wegen der sich schnell einstellenden Vertrautheit beruhigend. Hängendes Spielzeug ist für die Kleinen meist besonders interessant. Der Handel bietet viele Vorrichtungen an, die sich an Bettchen
oder Kinderwagen befestigen lassen. Das Spielzeug sollte jedoch nicht zu dicht über dem Gesicht des Babys hängen. Es muss
auch die Möglichkeit haben, seinen Blick von dem Spielzeug abzuwenden und seine Aufmerksamkeit auf etwas anderes zu richten.

Zeit für erste Greifspielzeuge

Mai 9th, 2010

Etwa ab dem dritten bis vierten Monat wird Ihr Baby einen verstärkten Antrieb haben, nach Dingen zu greifen. Es lernt jetzt, seine Handbewegungen zu kontrollieren. Wenn Sie es auf dem Arm tragen, wird es nach
Ihrer Kleidung und nach Ihren Haaren greifen. Alles, was in Reichweite kommt, wird mit den Händen erforscht. Es ist nun an der Zeit, dem Baby erste Greifspielzeuge anzubieten. Wählen Sie Spielzeuge aus, die klare Farben und Formen haben. Sie können aus Stoff, aus Holz oder aus Kunststoff bestehen. Kaufen Sie nur qualitätsgeprüftes Spielzeug. Ein wichtiges Prüfsiegel ist das GS-Zeichen, das für geprüfte Sicherheit steht. Prüfsiegel werden aber ebenfalls von pädagogischen oder Umweltschutz-Organisationen verliehen. Auch die Verbraucherzentralen können Sie in  Sachen Kinderspielzeug mit Informationsmaterial versorgen. Wenn Sie Ihr Baby an Spielzeug heranführen, fangen Sie am besten mit einem einzelnen Spielzeug an, beispielsweise mit einem einfachen Greifring aus Holz.

Interessiert sich Ihr Baby dafür, dann geben Sie ihm das
Spielzeug öfters in die Hand. Babys haben meist Freude daran, wenn Sie Gegenstände wiedererkennen. Auch eine Rassel ist ein wunderbares Spielzeug für den Anfang, weil das Kind damit die Erfahrung macht, dass es  durch Bewegung Geräusche erzeugen kann. Konfrontieren Sie Ihr Baby am Anfang nicht mit zu vielen Spielzeugen. Lassen Sie ihm Zeit, die einzelnen Dinge genau kennen zu lernen. Die einzelnen Spielzeuge sollten sich allerdings in ihren Eigenschaften deutlich unterscheiden, damit Ihr Kind die Gegensätze groß und klein, hart und weich, glatt und rau sowie schwer und leicht nach und nach kennen lernt und versteht.

Pflaumenreim

  • Das ist der Daumen
  • Der schüttelt die Pflaumen
  • Der hebt sie auf
  • Der trägt sie nach Haus
  • Und der Kleine isst sie alle, alle auf. (Beim Aufsagen des Pflaumenreims bewegen Sie nacheinander die Finger des Babys.)

Es muss übrigens nicht immer teures Spielzeug sein. Viele Alltagsgegenstände sind für Ihr Baby ebenso interessant. Sofern es sich um ungefährliche Dinge handelt, an denen sich Ihr Kind nicht verletzen kann, geben Sie sie ihm ruhig auch in die Hand.

Erstausstattung für´s Baby

Mai 26th, 2010

Baby Erstausstattung


Kleidung für Ihr Baby

6-8 Bodys, Gr. 56 bis 68, mit Druckknöpfen seitlich oder zum Binden

5-6 Strampler, Gr. 56 bis 68

ca. 6 Oberteile mit langen Ärmeln

4 Strumpfhosen

zwei Stubenhäubchen

3 Paar dicke Söckchen

je nach Jahreszeit, Jacke und Mütze

3-4 Schlafanzüge

Schlafsack

Babydecke

Für die Pflege des Babys

Wickelkommode oder Aufsatz für die Wanne

Wickelauflage

Wegwerfwindeln oder Stoffwindeln in der kleinsten Größe

weiche Papiertücher

Windeleimer mit Deckel

Wärmelampe

Babybadewanne oder Badeeimer

Waschhandschuh

Kaputzenbadetücher

Babyöl oder Lotion je nach Verträglichkeit

Weiche Bürste

Nagelschere mit abgerundeten Spitzen

Baby Fiberthermometer

Wickeltasche für unterwegs

Für die Ernährung des Babys wenn Sie stillen

3-4 Still-BH´s und Einlagen.

Mullwindeln als Spucktücher

Stillkissen

evtl. Milchpumpe

ein Trinkfläschchen mit Sauger für Tee

Thermoskanne für abgekochtes Wasser

wenn Sie nicht stillen

Mullwindeln als Spucktücher

6 Milchflaschen aus Glas oder Plastik

3-4 Milchsauger Gr. 1

1-2 Teesauger

Flaschenbürste

Flaschenwärmer

Säuglingsnahrung, bitte mit der Hebamme besprechen

Thermosflasche für abgekochtes Wasser

Sterilisator für die Mikrowelle ( praktisch aber nicht unbedingt nötig )

Einrichtung des Kinderzimmers

Stubenwagen, Wiege oder Kinderbett

Matratze

Bettdecke

2x Bettlaken

2x Bettwäsche

Babyfon

Wickelkommode mit Wärmestrahler

Wickelauflage

Mobile über der Wickelkommode

Schrank oder Kommode für die Babykleidung

Spieluhr und weiches Schmusetier

Unterwegs mit dem Baby

Kinderwagen mit Tragetasche

je nach Jahreszeit Fußsack aus Fell oder Fleece für den Kinderwagen

Autositz und Sonnenblenden für die Autofahrt

Tragetuch oder Tragesack

Wickeltasche für die Pflege und Ernährung unterwegs

Schokoladenfondue

Mai 15th, 2010

Für 4 Portionen

250 ml Sahne
200 g Vollmilchschokolade
200 g Zartbitterschokolade

1 P. Vanillezucker

1 Banane

1 Apfel
2 Scheiben Ananas
200 g Erdbeeren
2 Kiwis

1 Die Sahne in einem Topf erhitzen, die Schokolade klein hacken und darin langsam unter Rühren auflösen. Mit Vanillezucker verrühren und warm halten.

2 Die Banane und den Apfel schälen, die Banane in dicke Scheiben schneiden, den Apfel entkernen und in Spalten schneiden. Das zerkleinerte Obst mit etwas Zitronensaft beträufeln.

3 Die Ananasscheiben in mundgerechte Stücke schneiden. Die Erdbeeren waschen, abtropfen lassen und entkelchen. Die Kiwis schälen und in Stücke schneiden.
4 Das Obst auf Tellern dekorativ anrichten und das Schokoladenfondue dazu servieren.

Zubereitungszeit: ca. 25 Minuten
Pro Portion ca. 777 kcal/3265 kJ
11 g E, 51 g F, 69 g KH

Chicken-Wings mit Zitronendip

Mai 15th, 2010

Für 4 Portionen

  • 2 El Sojasauce
  • 2–3 Knoblauchzehen
  • 1 El Honig
  • Saft 1 Zitrone
  • Salz, Pfeffer
  • 10 große Hähnchenflügel
  • 1 Banane
  • 200 g Crème fraîche
  • 2 El Sahne
  • 1/2 Zitrone
  • ca. 2 El Honig

1. Für die Marinade die Sojasauce in eine Schüssel geben. Den  Knoblauch schälen und dazupressen. Den Honig mit dem Zitronensaft dazugeben, alles mit Pfeffer und Salz würzen und gut verrühren.

2. Die Hähnchenflügel im Gelenk durchschneiden  und Ober- und Unterflügel über Nacht in der Marinade zugedeckt ziehen lassen.

3. Den Backofen auf 225 °C vorheizen. Die Chickenwings in eine Fettpfanne legen.

4. Im vorgeheizten Backofen bei 225 °C etwa 30 Minuten braten lassen, bis sie schön kross sind.

5. Für den Dip die Banane pürieren und mit der Crème fraîche und der Sahne glatt rühren. Die Zitrone heiß abwaschen, abtrocknen und die Schale dünn abreiben. Zitrone auspressen, Zitronensaft und -schale unter den Dip rühren. Den Dip mit Honig abschmecken und zu den Chicken Wings servieren.

Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten (plus Marinier- und
Bratzeit)
Pro Portion ca. 518 kcal/2174 kJ
27 g E, 37 g F, 18 g KH

Nudelsalat Konfetti

Mai 15th, 2010

Für 4 Portionen

  • 500 g Nudeln
    8 El Öl
    5 Kirschtomaten
    1 gelbe Paprikaschote
    200 g geräucherte Putenbrust
    3 Frühlingszwiebeln
    2 Möhren Salz, Pfeffer
    4 El Essig
    4 El kräftige Brühe
    4 El Sahne

1.

Nudeln nach Packungsanweisung garen, abgießen, abschrecken und gut abtropfen lassen. Mit 1 El Öl vermischen. Die Tomaten putzen, waschen und halbieren. Die Paprika putzen, waschen und halbieren, anschließend den Stielansatz und die Kerne entfernen und klein würfeln.

2.

Putenbrust klein würfeln. Die Frühlingszwiebeln putzen, waschen
und in Ringe schneiden. Die Möhren schälen, klein würfeln und in 1 El
Öl bissfest andünsten, die Frühlingszwiebeln dazugeben und 2 Minuten mitdünsten lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

3.

Alles Gemüse mit den abgetropften Nudeln vermischen.

Für das Dressing das restliche Öl mit dem Essig, der Brühe
und der Sahne verrühren.

Mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken.

4.

Dressing mit den Zutaten in der Schüssel vermischen und mindestens 1 Stunde durchziehen lassen. Den Salat vor dem
Servieren noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten (plus Zeit zum Ziehen)
Pro Portion ca. 590 kcal/2478 kJ
30 g E, 10 g F, 93 g KH

Fischstäbchenspieße

Mai 15th, 2010

Für 4 Portionen

  • 15 Fischstäbchen
  • Butter zum Braten
  • 12 Pfirsichhälften a. d. Dose
  • 1 gehackte Zwiebel
  • 1 gehackte Knoblauchzehe
  • 3 El Öl
  • 200 ml Tomatenketchup
  • 1 El gehackte Petersilie
  • 100 g Doppelrahmfrischkäse
  • 2–3 El Milch
  • abgeriebene Schale und Saft 1/2 unbehandelten
  • Zitrone
  • Salz, Pfeffer
  • Zucker
  • etwas Zitronenmelisse

1. Fischstäbchen in etwa 3 cm lange Stücke schneiden und in einer Pfanne in etwas Butter goldbraun braten. Die Pfirsiche
in Spalten schneiden und im Wechsel mit dem Fisch auf kleine Spieße stecken.

2. Für den pikanten Dip Zwiebel und Knoblauch in Öl andünsten, den Ketchup mit der Petersilie unterrühren.

3. Für den Käsedip den Frischkäse mit Milch, Zitronenschale und -saft verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.
Etwas gehackte Zitronenmelisse unterrühren.

Zubereitungszeit: ca. 25 Minuten (plus Bratzeit)
Pro Portion ca. 209 kcal/881 kJ
6 g E, 10 g F, 23 g K

Bananen-Hack-Spieße

Mai 15th, 2010

Für 4 Portionen

  • 1 Knoblauchzehe
  • 500 g Hackfleisch
  • 3 Bananen
  • 2 Eier
  • 4 El Paniermehl
  • 1 Tl Senf
  • 1 Tl Paprikapulver, edelsüß
  • 4 Tropfen Tabasco
  • 40 g Butterschmalz
  • 2 kleine Zwiebeln
  • 1 P. passierte Tomaten (ca. 300 ml)
  • 1 kleine Mango
  • Salz, Pfeffer
  • Zucker
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • 1/2 Bund glatte Petersilie
  1. Die Knoblauchzehe schälen, klein würfeln und zum Hackfleisch geben. 1 Banane schälen, mit einer Gabel zerdrücken und dazugeben. Die Eier mit dem Paniermehl und dem Senf darunter kneten, die Masse pikant mit den Gewürzen abschmecken. Mit nassen Händen kleine Bällchen daraus formen und im heißen Butterschmalz von allen Seiten braun braten, herausnehmen und abtropfen lassen.
  2. Für die Sauce Zwiebeln schälen und im Bratfett andünsten, die passierten Tomaten mitdünsten lassen. Mango schälen, Stein auslösen, Fruchtfleisch klein würfeln und unter die Tomatensauce heben. Mit Salz, Pfeffer, Zucker und Zitronensaft abschmecken. Petersilie waschen, trocken schütteln und klein gehackt mit der Sauce verrühren.
  3. Restliche Bananen schälen und in Scheiben schneiden, mit etwas Zitronensaft beträufeln. Die Klößchen im Wechsel mit den Bananenscheiben auf Spieße stecken. Die Spieße in der Sauce servieren.

Zubereitungszeit: ca. 25 Minuten (plus Bratzeit)
Pro Portion ca. 538 kcal/2258 kJ
32 g E, 29 g F, 37 g KH

Keine Angst vor Wasser – Säuglingsschwimmen

Mai 9th, 2010

Wenn es Ihr Terminplan zulässt, sollten Sie sich und Ihrem Baby einen Säuglingsschwimmkurs gönnen. Die gesundheitsfördernde Wirkung der Bewegung im Wasser ist wissenschaftlich erwiesen. Rücken- und
Rumpfmuskulatur werden durch das Arbeiten gegen den Wasserwiderstand gekräftigt. Darüber hinaus schult das Schwimmen den Gleichgewichtssinn, was sich beim Laufen lernen gut auf die Körperhaltung des Babys auswirkt. Nicht zuletzt wird den Babys von klein auf die Angst vor dem Wasser genommen. Das Säuglingsschwimmen bietet die perfekte Basis für Kurse, bei denen Ihr Kind – etwa im Alter von vier Jahren – erste Schwimmtechniken erlernen kann.

Beim Säuglingsschwimmen geht es noch nicht darum, dem Baby wirklich das Schwimmen beizubringen. Es soll vielmehr mit dem nassen Element vertraut werden und Spaß an der Bewegung im Wasser gewinnen. Außerdem ist ein Säuglingsschwimmkurs eine ideale Gelegenheit, das Vertrauensverhältnis zwischen Eltern und Baby zu stärken. Das Baby spürt, dass es von seinen Eltern gehalten wird, dass es keine Angst zu haben braucht.

Tipps: Säuglingsschwimmen

  • Ist das Baby erkältet oder fühlt sich aus einem anderen Grund nicht wohl, lassen Sie den Schwimmkurs lieber ausfallen.
  • Ihr Baby sollte weder hungrig noch mit vollem Magen ins Wasser.
  • Im Idealfall liegt die letzte Mahlzeit zwei Stunden zurück.
  • Wenn Sie bemerken, dass Ihr Baby im Wasser friert (erkennbar an marmorierter Haut und blauen Lippen), nehmen Sie es sofort aus dem Wasser.
  • Nach dem Schwimmen muss Ihr Baby gut abgetrocknet werden. Haare und Ohren sollten Sie mit dem Fön trocknen.

Wenn Ihr Kind das Wasser ein wenig kennen gelernt hat und sich in Ihren Armen sicher fühlt, kann man es behutsam auf das erste Tauchen vorbereiten. Um zu prüfen, ob das Baby dazu bereit ist, gießt man sanft Wasser über Schultern, Kopf und Gesicht. Reagiert das Kind darauf gelassen, kann man ein vorsichtiges Untertauchen wagen. Babys besitzen einen so genannten Atemschutzreflex, der bewirkt, dass sie unter Wasser die Luft anhalten. Dass Wasser in die Lunge gerät, ist bei einem gesunden Baby daher nicht zu befürchten. Planen Sie, mit Ihrem Baby einen Säuglingsschwimmkurs zu besuchen, sollten Sie sich gut darauf vorbereiten. Erkundigen Sie sich frühzeitig, wo in Ihrer Umgebung Kurse abgehalten werden, und bitten Sie dort um Information in Form einer Broschüre oder eines persönlichen Beratungsgesprächs.
Wenn möglich, vereinbaren Sie zunächst eine Probestunde, in der Sie prüfen können, ob Ihnen das Ambiente und die Betreuung durch die Kursleitung zusagt. Mit dem Säuglingsschwimmen kann ab dem vierten Lebensmonat gestartet werden. Sie sollten Ihr Baby aber schon fünf bis sechs Wochen vor der ersten Schwimmstunde auf den Kurs vorbereiten – und zwar in der Badewanne. Legen Sie Ihr Baby dazu in die große Wanne, damit es sich an eine größere Bewegungsfreiheit im Wasser gewöhnt. Die Badetemperatur sollten Sie bei jedem Bad etwas mehr senken – von anfangs 37 °C bis auf 32 °C, was der Beckentemperatur beim Schwimmkurs entspricht. Mit dieser Vorbereitung können Sie und Ihr Baby ins Schwimmvergnügen starten.

Krabbelgruppe und PEKiP

Mai 9th, 2010

Immer mehr Eltern – vor allem Mütter – suchen mit ihrem Baby den Kontakt zu einer Krabbel- oder PEKiP-Gruppe. Mütter und Kinder treffen sich hier meist einmal wöchentlich. Während die Babys spielen, können sich die Mütter über ihre Erfahrungen austauschen. Zwischen einer normalen Krabbelgruppe und einer PEKiP-Gruppe muss jedoch deutlich unterschieden werden. Eine Krabbelgruppe verfolgt lediglich das Ziel, regelmäßig zusammenzukommen. Da die Babys im ersten Lebensjahr noch nicht miteinander spielen können, ist die Gruppe in erster Linie ein Gewinn für die Mütter. Eine PEKiP-Gruppe (Abkürzung für „Prager Eltern- Kind-Programm“) hat dagegen das Ziel, die Entwicklung der Babys aktiv zu unterstützen. Das Konzept wurde in den 1960er Jahren von dem Prager Psychologen Dr. Jaroslav Koch entwickelt. Er vertrat die Auffassung, dass Babys, die durch Spiele angeregt und zu Bewegung animiert werden, zufriedener und ausgeglichener sind als Babys, die nicht entsprechend gefördert werden.

Ein entscheidender Bestandteil von PEKiP ist, dass die Kinder während der Gruppentreffen immer nackt sein sollen. Da die Babys im Alltag fast rund um die Uhr durch Kleidung eingeengt werden, ist die Nacktheit für sie meist eine sehr angenehme Erfahrung. Koch nannte sein Programm auch „Erziehung durch Bewegung“, und für Bewegung bedarf es zunächst einmal der nötigen Bewegungsfreiheit. Beim PEKiP geht es jedoch nicht darum, die Entwicklung des Babys zu beschleunigen oder in eine bestimmte Richtung zu lenken. Es geht lediglich darum, die Fähigkeiten, die in dem Kind bereits stecken, anzuregen, und das Baby dazu zu bringen, von sich aus von ihnen Gebrauch zu machen. PEKiP-Kurse finden stets unter Aufsicht ausgebildeter Gruppenleiterinnen oder Gruppenleiter statt. Man trifft sich einmal wöchentlich für 90
Minuten. Damit der Kurs in einer angenehmen und überschaubaren Atmosphäre stattfindet, sollten maximal sechs bis acht Babys zusammen mit Müttern oder Vätern an dem Kurs teilnehmen. Die Babys sollten beim ersten Besuch der Gruppe vier bis sechs Wochen alt sein. Im Idealfall bleibt die kleine Gruppe während des gesamten Kurses unverändert. Auf diese Weise kann unter den Eltern ein angenehmes vertrautes Verhältnis entstehen.

Während der 90 Minuten, die ein Treffen dauert, erhalten die Eltern von der Gruppenleiterin Anleitungen für Spiele, die sie mit ihren Babys ausprobieren können. Zum Beispiel wird die Mutter dazu aufgefordert, ihr auf dem Rücken liegendes Baby zu einem Spiel mit einem Wasserball zu ermuntern. Der Wasserball hängt an einer Schnur und wird langsam abgesenkt, bis er die Füße des Babys sanft berührt. Der Unterschied
eines solchen Spiels im Gegensatz  zu üblicher Babygymnastik besteht darin, dass die Gliedmaßen des Babys nicht von den Eltern bearbeitet werden, sondern dass es selbst aktiv werden muss. Man überlässt dem Baby die Wahl. Wenn es möchte, kann es gegen den heruntergelassenen Wasserball treten und dadurch herausfinden, was es mit seinen kleinen Füßchen schon in Bewegung setzen kann, es wird aber nicht dazu gezwungen. Spricht das Baby auf ein Spiel nicht an, probiert man einfach etwas anderes aus.

Die Eltern können während der Gruppentreffen herausfinden, an welchen Spielen das Baby offenbar besonderen Spaß hat, und diese Spiele dann auch zu Hause in den Familienalltag einbauen.
Ein PEKiP-Kurs kann sich auf die körperliche und geistige Entwicklung des Babys überaus positiv auswirken. In einer angenehm ungezwungenen Atmosphäre kann es seine Fähigkeiten erproben, was Körperbewusstsein und Selbstvertrauen stärkt. Außerdem ist ein PEKiPKurs eine ideale Vorbereitung für Spielgruppen, die Sie mit Ihrem Baby ab dem zweiten Lebensjahr besuchen können. Ihr Baby ist dann
schon an den Umgang mit anderen Eltern und Kindern gewöhnt.

Babymassage

Mai 9th, 2010

Die Babymassage ist – wie Massage im Allgemeinen – eine medizinische Maßnahme, die Körper und Seele gut tut. Für Babys ist die Erfahrung der Massage besonders angenehm, weil für sie der Körperkontakt und das Berühren der Haut mit einem Gefühl der Sicherheit verbunden sind. Aber auch Vorteile der Babymassage in Bezug auf die körperliche Entwicklung lassen sich nachweisen. So werden infolge der sanften Massage beispielsweise vermehrt Wachstumshormone ausgeschüttet. Außerdem wirkt die Massage stimulierend auf das Herz-Kreislauf-System des Babys.

Haut und Muskeln werden stärker durchblutet, die Atmung intensiviert sich. Als sehr hilfreich hat sich die Massage auch bei der Behandlung von Verdauungsbeschwerden des Babys erwiesen. Die im frühen Säuglingsalter häufig aufHoppe tretenden Blähungen können durch ein sanftes Massieren des Bauchs abgemildert werden.

Sie können mit der Babymassage ab der dritten Lebenswoche beginnen. Der Nabel muss in jedem Fall gut abgeheilt sein. Zu den gängigen  Techniken gehört ein langsames Streichen von den Schultern zur Brust und eine kreisende Bewegung der Hand auf Babys Bauch. Wenn das Baby auf dem Bauch liegt, können Sie mit den Händen von den Schultern sanft in Richtung Po fahren. Arme und Beine massieren Sie, indem Sie sie umfassen und vom Rumpf aus in Richtung der Hände und Füße streichen. Verwenden Sie für die Massage eine Babylotion oder noch besser Mandelöl. Eine Massage sollte ungefähr zehn Minuten dauern. Wenn Sie differenziertere Massagetechniken kennen lernen möchten, empfiehlt sich der Besuch eines Massagekurses.